ZOLL-was kostet das

Diskutiere ZOLL-was kostet das im Automobiles Forum im Bereich Allgemeines; hi konnte im netz nichts richtiges finden...wollte mal wissen was so an zoll anfällt wenn man sich aus amerika was schicken lässt. ich weiß mal...

  1. #1 The Boss, 23.12.2012
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    hi
    konnte im netz nichts richtiges finden...wollte mal wissen was so an zoll anfällt wenn man sich aus amerika was schicken lässt.
    ich weiß mal das es bis zu nem warenwert von 50 euro nix kostet,aber wie es dann geregelt wird interessiert mich.
    vieleicht kann mir hier ja jemand helfen
     
  2. Matze

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    Hi,

    bis 22 EUR keine Abgaben, zwischen 22 und 150 EUR zahlst Du nur die Einfuhrumsatzsteuer (19%), über 150 EUR kommt noch der Zoll mit dazu (üblicherweise bei KFZ-Kram so bis ca 4%)

    Das gilt für kommerzielle Sendungen aus Drittländern.
    Das mit den 45 EUR gilt für private Geschenksendungen - kannste bei Bestellungen von Jeep-Teilen knicken...

    Es gab mal vom Zoll so eine schöne Broschüre in der das alles sehr übersichtlich dargestellt war - habe ich damals direkt vor Ort mitgenommen.

    Leider habe ich die nicht online zum Runterladen gefunden, nur diese etwas unübersichtlichen Seiten hier: Link

    :ciao
     
  3. Matze

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    So, ich konnte es doch nicht lassen und hab die Broschüre mal eingescannt:

    Link

    :ciao
     
  4. #4 The Boss, 23.12.2012
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    danke für die schnelle antwort

    damit kann ich mal was anfangen
     
  5. #5 simplydynamic, 27.12.2012
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    Interessant in dem Zusammenhang evtl. auch noch die diversen Postdienste.

    UPS und Fedex sind sehr schnell, aber auch am Teuersten. Dazu rechnen sie direkt mit dem Zoll ab und stellen dies in Rechnung. Außerdem werden 2/3 der Portokosten mit zur Zoll/EUSt herangezogen. Ist zwar für gewerbliche Sachen ok, aber dennoch für private Bestellungen unschön. Für den Service werden dann ab 10,- Gebühren verlangt.
    Dafür ist die Lieferung innerhalb einer Woche da und wird bis an die Tür gebracht.

    USPS, also United States Postal Service, liefert nur bis ans Zollamt Frankfurt Flughafen. Von da an übernimmt DHL/Post.
    Aufgrund der Menge der Sendungen werden nur ca. 50% kontrolliert. Die kontrollierten gehen entweder weiter ( korrekte Rechnungen, Wert unter Freigrenze usw.) oder ans zuständige Binnenzollamt.
    Dort muß man dann hin und mit einer korrekten Rechnung, Ebay Ausdruck, Paypal Beleg oder Ähnlichem den Wert nachweisen.
    Danach wird dann Zoll und EUSt berechnet. Vorteil, da sie mich als Privat ansehen, zahle ich nie anteilige Abgaben vom Porto. Zumindest bei mir ist das immer so.
    Nachteil ich muß zum Zollamt, was aber in meinem Fall kein Problem ist.
    Die restlich 50% werden Aufgrund der Masse nicht kontrolliert und kommen zur Selbstverzollung direkt zuhause an.
    Heißt man muß so ehrlich sein und damit , wenn der Wert die Freigrenzen übersteigt, zum Zollamt gehen und alles selbst anleiern.
    Aber da hatte ich noch nie was, was die Freigrenzen überschritten hat..........:pfeiffen

    Sendungen über 1000,- bzw. 1000kg, muß man vorab anmelden.
    Zumindest war es bisher so.

    Und es gibt noch eine Möglichkeit die Sachen aus USA zu bekommen. Platz in einem Container kaufen. Es gibt diverse Firmen (googlen welche am nächsten liegt) welche regelmäßig Container aus USA kommen lassen. Man kann die Bestellungen an eine Anschrift in USA schicken lassen, dort werden sie gesammelt und in einen Container gepackt und alle XX Tage dann nach Deutschland verschifft.
    Hier kann man sie dann in einem Lager abholen. Manchmal kann man sie auch hier dann zuschicken lassen. In interessante und tlw. günstige Lösung für größere Teile.......
     
  6. Frog

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    Schöne Aufstellung!

    M.E. hapert es aber doch an einigen Stellen:

    - Versandkosten sind grundsätzlich immer auch steuerpflichtig. Nur wenn man in der Freigrenze von €22 liegt und der Zoll davon ausgeht, daß nicht gemauschelt wurde bei der Wertangabe um durch sehr hoch berechnete Versandkosten den Warenwert zu drücken, werden die Versandkosten nicht berücksichtigt. Konkret: Gekaufte Felgen etwas über €22, Versandkosten €250 - komplett Steuern fällig. Gekaufte Figur €20, Versandkosten €25 - nur für Figur Steuern.

    - Ob FedEx für die Versandkosten nur anteilig Steuern berechnet kann ich nicht wirklich sagen ... Ist aber z.B. bei Bestellungen bei Rockauto die für mich günstigste Versandart, vom Preis wie von der Zeit her. So viel billiger ist USPS nämlich nicht mehr als FedEx - die Zeiten, als noch Seeweg beim Versand möglich war, sind leider vorbei. (Glaube, daß dies, zumindest theoretisch, aus CAN noch möglich wäre. Kenne allerdings keinen einzigen Teilehändler mit Sitz in CAN ...).

    - Man muß nicht unbedingt persönlich zum Zoll: Wenn man die Benachrichtigung über ein zu verzollendes Paket erhält, mal beim Zoll anrufen und erkundigen, ob's auch per E-Mail geht. Machen lt. Hörensagen nicht alle, meine ZAs schon. Dann bearbeiten die das nach Eingang der Unterlagen, man muß die Steuern überweisen, und wenn die die Kohle haben, kommt das Päckli per DHL an den Empfänger. Zeitlich kommt es wieder auf das ZA an: Manche machen alles per Brief und warten auf den tatsächlichen Eingang des Geldes, manche können auch alles elektronisch ;-)

    - Ganz allgemein: Der Zoll (bzw. Einfuhrumsatzsteuer) ist immer das geringste Problem, die Märchensteuer von 19% macht's.

    - Ach so: Auch wenn auf einem Päckli Geschenk angegeben ist, stört das den Zoll nicht, glaubt Euch sowieso kein Mensch. Also lieber ehrlich bleiben.

    Gruß
     
  7. #7 simplydynamic, 25.01.2013
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    Du hast 2 Fehler drin.
    Mehrwertssteuer wird nicht bezahlt bei Sendungen aus 3. Ländern.
    Das ist durch die Einfuhrumsatzsteuer schon abgegolten. Die beträgt aber auch 19% und somit ist es eigentlich egal.

    Zoll/Steuer auf Versand zahlst du nur bei kommerziellen Sendungen.
    Ist also Auslegungssache vom Zoll ob kommerziell heißt Händler-Händler oder auch schon Händler-Privat.
    Unser ZA ist da recht kulant........

    Quelle : zoll.de


    Außerdem sollte man genau schauen wie hoch die Zollsätze für das bestellte Produkt sind. Meist steht man besser da, wenn man eine genaue Abrechnung fordert.
    Man kann auch eine pauschalierte Zollabrechnung machen. Allerdings ist die mit 17,5% Zoll eigentlich immer (wesentlich) höher als der tatsächliche Zollsatz für die Ware.
     
  8. Frog

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    War ein bißchen ein Durcheinander:

    Gemeint war, daß der Zoll (fast?) immer den geringsten Betrag ausmacht, die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 19% da schon 'ne andere Nummer ist.

    Ich gehe bei Bestellungen immer von Abgaben in Höhe von 25% aus, wenn es weniger ist, bin ich :hurra
     
  9. #9 Redneck67, 29.01.2013
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    Servus!

    Wurde ja eigentlich schon alles geschrieben. Ich kann Dir nur empfehlen, bevor Du was größeres schicken läßt, einfach mal bei einem Binnenzollamt anzurufen und sich dort Auskunft zu holen. Es gibt auch ein Zollinfo-Center, da kann man fast alles fragen.

    Aber es stimmt, der Zoll selbst ist meistens nicht sehr hoch. Ich habe jahrelang am Flughafen und an einem Zollamt an der Grenze gearbeitet und hatte jeden Tag mit Verzollungen zu tun. Viele Leute haben einfach vergessen (z.B. bei Autoeinfuhren), daß auch noch die Einfuhrumsatzsteuer dazukommt! :vertrag Da war manches vermeintlich billige dann plötzlich gar nicht mehr soooo billig....

    Viele Grüße aus Bayern, Jürgen
     
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