Trailern

Diskutiere Trailern im Technik allgemein Forum im Bereich Allgemeine Technik; Aus aktuellen Anlass bin ich am Überlegen wie man am Besten sein Fahrzeug auf einen Tailer sichert. Gedacht habe ich mir: Achse vorne und hinten...

  1. #1 Darkstar, 18.12.2008
    Darkstar

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    Aus aktuellen Anlass bin ich am Überlegen wie man am Besten sein Fahrzeug auf einen Tailer sichert.

    Gedacht habe ich mir: Achse vorne und hinten gut am Trailer spannen. Nicht mit den Baumarktpeitschen sondern schon mit ordentlichen Spanngurten. Dann um den Body zu stabilisieren mit der Winde etwas anziehen. Eventuell hinten am Body auch noch ein Spanngurt verbauen.
    Das sollte reichen, denke ich mal.

    Gibt ja glaube ich noch die Variante jedes Rad mit einem Gurt umschligen und am Trailer fixieren. Denke aber mal das es ausreicht die Achsen zu fixieren.

    Oder wie macht ihr das so??

    Mario
     
  2. #2 Thierry, 18.12.2008
    Thierry

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    Thierry
    Die Achsen reichen locker ober wenn du Zurrpunkte an den Stossfängern hast kannst du die auch nehmen ist angenehmer da die Fuhre dann nicht so schaukelt.

    Ich nehme meistens die Abschlepphaken der Autos oder wenn vorhanden die AHK und noch keinen veloren bis jetzt.
     
  3. Shadow

    Shadow Erfahrener Benutzer

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    Ich habe Diagonal zwei Reifen (durch die Felgen) mit 5t Gurten gesichert und dann vorne die Winde und hinten durch die Abschleppöse (aus Mangel an AHK) einen weiteren Gurt.
    Keine Probleme wärend der Fahrt, der hat sich keinen MM bewegt.
    War nen Opel Omega, also auch kein Leichtgewicht.
     
  4. #4 trudelpups, 18.12.2008
    trudelpups

    trudelpups Vielen Dank für nichts !

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    Achsen oder Räder ist am besten.
    Am Rahmen ,Stoßstange ,AHK geht auch,ist aber nicht so gut.
    Der Nachteil ist ,das jeder Stoß ins Material geht da das so gesicherte Auto ja nicht mehr selber federn kann.
     
  5. #5 rottifan, 18.12.2008
    rottifan

    rottifan Guest

    Achse reicht völlig. Ich hatte bis jetzt auch bei schneller Autobahnfahrt immer nur die Achsen gesichert, und es hat nie Probleme gegeben. Auch nicht wenn ich es "sehr eilig" hatte.

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  6. Matze

    Matze Master

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    Immer die ungefederte Masse sichern! Also Felgen, Achsen oder sowas.

    Sichert man z.B. an den Abschleppösen oder sonstwo am Body/Rahmen können sich durch das Arbeiten der Federung sehr schnell die Gurte lockern. Würd' ich nur machen wenn's garnicht anders geht und dann auf jeden Fall sehr, sehr oft die Gurtspannung nachkontrollieren.
    Wobei man natürlich auch beim Verzurren der Achsen nach einer gewissen Fahrstrecke die Gurte nochmal checken sollte.

    Ich hatte mal bei einem gemieteten Hänger solche Gurte mitbekommen, die man durch die Felgen zieht. Das Problem bei den Dingern ist nur, daß sie wohl meist zu kurz sind für unsere Reifen...
    Das Einfachste und Beste ist das Verzurren an den Achsrohren. Ob jetzt nach außen oder innen ist eigentlich egal und auch vom Hänger selbst abhängig.

    :ciao
     
  7. #7 Darkstar, 19.12.2008
    Darkstar

    Darkstar Master

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    Hervorragend!! Danke.

    Dann wird es so gemacht.
    An den Achsen Spanngurte und dann mal schauen wie stabil er steht. Ansonsten noch mal mit der Winde den Body etwas anziehen.

    Ich werde Samstag berichten.
     
  8. TheoYJ

    TheoYJ Ich habe keine Ahnung - davon aber viel...

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    Wir bekommen auf der Arbeit immer so eine Zeitschrift "Ladungssicherung" - da waren letztens schöne Bilder von schlecht gesicherten Autos auf Trailern drin - ich guck mal, ob ich die hier rein kopiert bekomme :-):-)
     
  9. #9 Darkstar, 20.12.2008
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    Darkstar Master

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    Yo, mach mal.

    Bei mir ist alles gut gegangen. Habe den Dicken an den Achsen gut verzurrt. Den Body habe ich jetzt nicht mehr gesichert, das ProComp ist ja hart genug. Lag aber wie ne 1.

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    Mario
     
  10. #10 GranyI6, 21.12.2008
    GranyI6

    GranyI6 Guest

    guckst du in ladungssicherung.de oder braun-sis.de

    so wirds gemacht und kein bisschen anders.

    Wenn die Polizei oder BAG dich aufschreibt, dann wirds dir anders, wennst falsch gesichert hast.

    Und beachte besonders: wenn die Plakette vom Zurrmittel fehlt, ist die Sache nicht gültig und du bekommst die Plakette. Also, sobald die am Spanngurt oder Kette nicht dran ist, neuen kaufen.

    Da doch schwere Unfälle sich gehäuft haben, passen die jetzt mehr und mehr auf als früher.

    so wie darkstar es gemacht hat, könnte richtig dick probleme bereiten.

    Besser noch: Radsicherungssysteme, also für jedes Rad einen Gurt, dann hast bei ner Vollbremsung oder Ausweichmanöver die besten Karten.
    :ciao
     
  11. Jeep42

    Jeep42 ---Der mit ohne Jeep---

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    :nachdenklichinteressante seiten....wenn man beruflich in einer spedition LKW fährt...:verrückt

    :ciao
     
  12. TheoYJ

    TheoYJ Ich habe keine Ahnung - davon aber viel...

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    So, wie versprochen hier mal ein paar abschreckende Beispiele zum Thema "Ladungssicherung" / Trailern von Fahrzeugen - "Wie man es NICHT machen sollte":


    Es folgen zwei Beispiele, in dem der PKW auf einem PKW-Anhänger zur Ladung wird. Fahrzeuge an sich haben eine Besonderheit. Sie sind keine starre Ladung, sondern gefederte Ladung. Das Einzige, was nicht gefedert ist, ist der kleine Teil des Fahrwerks, an dem sich unter anderem die Räder befinden. Alles andere ist in Bewegung, und die Reifen sind in der Regel mit Luft gefüllt und auch alles andere als starr.


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    Dies alles scheint im privaten PKW-Transport zumindest deutlich unterschätzt zu werden. Im ersten Beispiel (Abbildungen 1 - 4) ist das Ladungsfahrzeug bei der Bremsung wie ein Frosch auf die Deichsel gehüpft und hat dabei Anhänger und sich selbst Schaden zugefügt.



    Das zweite Beispiel (Abbildungen 5 - 10) zeigt ein Fahrzeug, welches während eines Schleudervorganges seitlich vom Anhänger gerutscht ist. Es ist nicht überliefert, welche Bremsungen und welche Fahrmanöver zu diesen Schäden geführt haben; überliefert ist nur, dass es nicht aufgrund von Kollisionen mit anderen Fahrzeugen stattgefunden hat, sondern ein sogenannter Eigenschaden ist.


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    Sucht man beim ersten PKW nach Sicherungsmittel oder Sicherungsversuchen, findet man lediglich einen Gurt, mit dem man eigentlich nur ein Gepäckstück auf einer Flugreise vor dem ungewollten Öffnen sichert, aber nicht ein Fahrzeug auf einem Anhänger (Abbildung 4).

    Im zweiten Beispiel findet man vorne den eingehakten Draht der Ladewinde. Seine ladungssichernde Wirkung soll mal dahingestellt bleiben. Auf der linken Fahrzeugseite ist einprofessioneller Spanngurt irgendwie um den Reifen getüddelt worden. Dieser Gurt muss nachträglich angebracht worden sein, denn wir gehen davon aus, dass dasFahrzeug ursprünglich anders geladen war.


    Profis sichern diese Fahrzeuge mit ausreichend dimensionierten Anfahrbügeln und mit entsprechenden Dreipunktgurten. Steht diese Ladungssicherungsvariante nicht zur Verfügung, müssen PKW wie normale Ladung in alle vier Richtungen gesichert werden. Ein besonderes Problem ist dabei, dass sehr häufig die Abschleppösen zur Sicherung der federnden Ladung nicht herangezogen werden können. Auch beim Sichern durch die Felgen kann es erstens zu Schäden kommen und zweitens werden hierbei reihenweise Fehler gemacht.



    Grüße :ciao

    Andreas
     
  13. #13 trudelpups, 22.12.2008
    trudelpups

    trudelpups Vielen Dank für nichts !

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    Arnd
    sowas ähnliches hat ich letztens auf der A1 bei Hagen.So ein Osteuropäer hatte nen BMW gar nicht verzurrt und schwupps fällt mir der Mist vors Auto.Das war echt knapp.
    Diese Heerscharen von Teilejägern würd ich in D-Land gar nicht mehr reinlassen :verrückt
     
  14. DirkXJ

    DirkXJ Jeeper

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    grany hat recht. Die BAG ist momentan sehr sensibel.
    Gurte die mit gültiger Lasche die max Belastung anzeigt. Keine Risse in den Gurten. Und wie es gemacht wird steht auf den angegebenen Seiten.

    Ich hab auch schon gesehen, wie ein X5 einen X3 im Kofferraum parkte, weil er dachte, er ist doch nur in der Stadt unterwegs.

    Und was noch beim Autotransport zu beachten ist. Ich wollts auch nicht glauben. Wenn das Nummernschild am KFZ ist, muß es noch TÜV haben. Ansonsten abschrauben. So passiert einem Motorradtransporteur in Wolfenbüttel.
     
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