"Probleme" mit ZG 5.9L Motor

Diskutiere "Probleme" mit ZG 5.9L Motor im JEEP Grand Cherokee ZJ / ZG Forum im Bereich Grand Cherokee; Hallo Heinz, eigentlich wird ja Erdgas (CNG) in Kilogramm gemessen, Autogas (LPG) hingegen in Liter. Sind denn beide Werte so in dieser Form...

  1. #41 McManni, 21.06.2009
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    Hallo Heinz,

    eigentlich wird ja Erdgas (CNG) in Kilogramm gemessen, Autogas (LPG)
    hingegen in Liter. Sind denn beide Werte so in dieser Form überhaupt
    vergleichbar?

    :ciao Manni
     
  2. #42 rottifan, 21.06.2009
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    Da dieses Geplänkel hier keinem hilft, will ich die Sache mal etwas in die richtige Richtung bewegen. Da wahrscheinlich viele Leute schon was davon gehört haben, daß Gasfahrzeuge einer höheren thermischen Belastung unterliegen. Natürlich stimmt es daß die Fahrzeuge thermisch höher belastet werden. Daß die Verbrennung von LPG etwas kühler ist als von Benzin, stimmt auch. Aber leider werden halt immer nur aufgeschnappte Parolen verbreitet und die Sache nicht ordentlich erklärt.
    Zur Sache, das Problem ist die chemischen Tatsache, dass Gas langsamer abbrennt wie Benzin und somit die Dauer der thermischen Belastung bei jedem Zündvorgang länger ist wie bei Benzinbetrieb.
    Dadurch werden die Ventile und Sitze zwar der identischen (oder auch einer geringeren) Verbrennungstemperatur ausgesetzt, aber die Verbrennungstemperatur liegt auch länger an. Die Ventilsitze müssen also auch länger die Verbrennungsabwärme aufnehmen und an den Zylinderkopf abgeben und haben zwischen den einzelnen Verbrennungsvorgängen weniger Zeit zum abkühlen. Somit ist die Materialbelastung im Mittel wieder größer. Studien über Verbrennungstemperatur und Presseerklärungen von Gasanlagenherstellern hin oder her, es hat auf jeden Fall einen Grund warum bei Gasfahrzeugen vermehrt thermische Schäden auftreten.
    Mir ist auch bewußt, daß da noch andere Faktoren eine Rolle spielen , aber auf jeden Fall wird das immer ein Streitthema bleiben, so lange es Gas und Benzinbetrieb geben wird.
     
  3. HS-EDV

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    Hast recht, danke Manni! Kam mir schon etwas hoch vor...

    Also Vergleichswert für:
    LPG: ~10kWh/l
    Benzin: ~9kWh/l

    edit: Bei den Werten will ich mich gerade nicht festlegen... wenn ich das selbst nachrechne komme ich als Brennwert bei LPG auf ~6,5kWh/l.
    :grübel
     
  4. #44 Murphy Law, 21.06.2009
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    Die Verbrennungstemperatur bei LPG Betrieb beträgt ca 1925Grad. die bei Benzin Betrieb etwa 1986Grad.
    Noch mal, wo bitte ist die thermische Höherbelastung bei LPG Betrieb.

    Die Energieausbeute ist bezogen auf den Liter, bei LPG geringer als bei Benzin, daher auch der faktische Leistungsverlust bei LPG und der höhere Verbrauch.
    LPG bestenfalls 7kwh/l
    Super etwa 9kwh/l

    Eine höhrere Leistung ist durch einen Gasumbau gegenüber einem Benzinbetrieb unter gleichen Voraussetzungen also nie zu erreichen.
    Alle Spekulationen in die Richtung gehören in die Märchenstunde.

    Und wenn wir gerade schon dabei sind, mit Mythen und Märchen auzuräumen. Flashlube nutzt auch nur dem Geldbeutel des Einbauers. Der Motor hat da nix von.


    Achso, wiso brennt ein Molekül mit einer längeren Kohlenstoffkette schneller, als eins mit einer kürzeren.

    Aber gut, die Kirche hat auch sehr lange gebraucht, bis sie eingesehen hat, das die Erde keine Scheibe ist.

    Schön , das wir so objektiv und substantiell darüber geredet haben.
     
  5. #45 rottifan, 21.06.2009
    rottifan

    rottifan Muscle-Jeep-Driver

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    Läßt sich das vernünftig belegen ? Auch das mit dem Flashlube ? Weil es gibt ja nun (Beispielsweise) extra Hydrostößel für Flashlube.
    Weil wenn das so ist, wäre es ja echt eine gesonderte Erklärung wert, um die Leute mal aufzuklären.....
     
  6. HS-EDV

    HS-EDV Dorfsheriff

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    In wie weit ist denn da erstmal der Unterschied zwischen Flüssiggas und Verdampfer Anlagen?
     
  7. Gotti

    Gotti Guest

    Wieso war dir das klar? Soll ICH es erklären?
     
  8. #48 wolfi55_2000, 22.06.2009
    wolfi55_2000

    wolfi55_2000 Ohne Titel

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    Also, weder zur Heizung, noch zum Kochen und im Auto schon mal garnicht benutze ich Gas. ;-)
    XLTRanger hat die Problematik (LPG, Benzin, Verbrennungstemperatur, Abgastemperatur, etc.), wie ich finde plausibel, hier http://www.motor-talk.de/forum/lpg-t825032.html erklärt.

    Wer's dennoch glaubt besser zu wissen ...
     
  9. Gotti

    Gotti Guest

    wie in dem Link beschrieben habe ich das ebenfalls schon so gelesen, ich will nicht sagen gewußt da ich nur das glaube was ich sehe, und Chemie konnte ich eigentlich nie leiden.

    Das ist die eine Ursache, aber da kommt nochwas zu tragen wovon ich weiter vorne schon geschrieben habe, das ist das zu magere Gemisch welches die meisten Verdampferanlagenfahrer haben, zu erkennen an den Korrekturwerten der Lambdasteuerung. Dabei muß beachtet werden daß bei Lambda 1 zwischen Benzin und LPG ein Unterschied von ca. 4 % im Restsauerstoff besteht. Prüft man das mit einer Breitbandsonde nach so hat man bei Lambda 1 mit Benzin einen Restsauerstoffgehalt von 14,7, mit LPG grob gesagt 15,3, das wäre aber nicht tragisch bzw. es wäre egal da ja die Verdampferanlagen eine Motorsteuerung haben.

    Das Problem ist der Gasfahrer der bei Verdampferanlagen einen Mehrverbrauch bei optimal eingestellter Anlage (für den Motor) von 30-35% im Teillastbereich und im Vollgasbereich von über 40% nicht akzeptiert. Was macht man dagegen? Die Gasanlage wird abgemagert, verbraucht weniger und spätestens dann wird es heiß für die Ventile. Ein wenig wärmer wirds auch noch durch die höhere Temperatur des angesaugten Gemisches (Verdampferanlage). Wenn man nun die Anlage ausreichend einstellt kommt das nächste Problem, die Lambdaregelung für den Benzinbetrieb registriert ein viel zu fettes Gemisch, was macht sie dann? Sie setzt die MIL im Extremfall. Was sie auf jeden Fall macht ist die Korrektur der Short Term und Long Term Fuel Werte, fährt man dann mal schnell auf Benzin ist das nun wieder zu mager für den Motor. Die Einstellung einer Verdampferanlage ist eine Gradwanderung zwischen Verbrauch und Hitzeentwicklung.

    Ich habe eine Flüssiggaseinspritzung die ja bekannterweise ohne Verdampfer und ohne zusätzliche Motorsteuerung arbeitet. Vorteil daran ist die Kühlung beim einspritzen des Flüssiggases. Dieses ändert dabei ja den Aggregatszustand von flüssig zu gasförmig, dabei entstehlt Kälte, nagelt mich jetzt nicht auf die genaue Gradzahl fest aber es liegt bei ca. minus 60°C. Dabei wird das angesaugte Gemisch je nach Lastzustand des Motors um 5-15°C abgekühlt, dies führt zu einem Leistungsvorteil gegenüber Verdampferanlagen und auch zu einer Verbrauchsreduzierung. Mein Mehrverbrauch liegt bei 10-15% im Alltagsbetrieb, bei hoher Last gehts bis 25% mehr wobei ich da Dinge mit meinem Jeep mache die die Meisten so einem Backstein nicht zutrauen.

    Aus eigener Erfahrung und Tests muß ich behaupten, ein gasbetriebenes Fahrzeug läuft meißt heißer, vor allem welche mit Verdampferanlagen. Bei meinem konnte ich nach der richtigen Kalibrierung nichts feststellen. Ich habe keinen spürbaren Leistungsverlust, jedoch einen meßbaren, ich komme mit Gas nicht unter 6,8 Sekunden von 0-100 Km/h. Meine Höchstgeschwindigkeit errreiche ich auch nur mit Superplus, ich scheue mich jedoch nicht längere Strecken mit 200 Km/h auf Gas zu fahren.
     
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