Kompressor für 5.9er Magnum Motor

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  1. #1 rottifan, 23.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 23.03.2010
    rottifan

    rottifan Muscle-Jeep-Driver

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    Kompressor im 5.9er oder auch Magnum + Supercharger

    Wie die meisten Member wissen, hat Gotti die Geschichte mit dem Kompressorumbau für den 5.9er Magnum losgetreten und auch umgesetzt. Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen da ganz scharf in seinem Windschatten mitzusurfen..... das war schon im letzten Jahr, aber ich komme erst jetzt dazu es zu veröffentlichen
    Nachdem Gotti die ersten Kinderkrankheiten beseitigt hatte und das System stabil lief, gab es kein Halten mehr. Ich wollte diesen Umbau auch gern machen, denn der 5.9er Motor ist ja von Hause aus als "etwas kraftlos" bekannt und nachdem ich alle möglichen mechanischen und elektronischen Modifikationen von Kipphebeln, Nockenwelle, Aluminiumzylinderköpfen, Fächerkrümmer, Spezial Ansaugbrücke, Drosselklappe, speziellen Hydrostößeln usw., usw. am Motor schon vollzogen hatte, war der Kompressor natürlich der logische Konsequenz.

    Nach einigem Warten und Gedulden kamen die ersehnten Teile an. Als erstes wurden sie natürlich mit Liebe ausgepackt und für einen ersten Fototermin zum „Umbau-Schrein“ aufgestellt.
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    Nach einigen Überlegungen fällte ich die Entscheidung recht plötzlich und fing eines Tages einfach an.
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    Als erstes mussten die Batterie und die zentrale Stromversorgung mit Sicherungskasten umgebaut werden. Ausserdem einige Kabel gekappt, umgelegt und verlängert werden. Alleine der ordentlich und stabile Aufbau einer einfachen (möglichst stabilen Batteriehalterung) kann viel, viel Zeit kosten. Darauf genau einzugehen halte ich nicht für nötig, da Gotti schon einmal genaueres dazu erklärt hat.

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    Ich erledigte als erstes die ganzen elektrischen und elektronischen Sachen.

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    Der Sicherungskasten der zentralen Stromversorgung musste umgesetzt werden. Außerdem einige Unterdruckschlauchanschlüsse umgeleitet und neue gelegt werden.Als nächstes wurden die Einspritzdüsen gewechselt.

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    Nun ging es an den eigentlichen Einbau des Kompressors.

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    Dann musste die Zündspule ihren Platz finden

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    Danach wurden die Schläuche und Schellen sowie das Bypassventil (blow off) angepasst und befestigt.

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    Einen anderen MAP Sensor musste ich auch noch verbauen.

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    Die Kabel für die Ladedruckanzeige mussten verlegt werden und natürlich die Anzeige selber musste einen Platz finden. Die Breitbandsonde musste auch verbaut werden und auch deren Anzeige brauchte seinen Platz. Meine erste Idee mit einer Halterung an der A-Säule habe ich wieder verworfen.

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    Letztendlich fanden die Anzeigen ihren Platz auf der alten Telefonkonsole.

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    Das Anpassen der Rohre und Schläuche für den Kompressor entpuppte sich als echte Geduldsprobe. Die Halterungen vom Klimakondensator usw. mussten auch noch abgeändert werden. Bei dieser Gelegenheit muß man ziemlich genau sein, denn da der Motor sich später bewegt, bekommt man sehr unangenehme Vibrationen und Klappergeräusche wenn die Teile aneinanderschlagen. Da entwickelt die Vibration eines Blow-Off Ventils welches gegen die Spritzwand vibriert, im Innenraum das Klangvolumen einer Maschinengewehr-Salve.

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    Natürlich muß auch noch die Motorsteuerung angepasst werden, was auf Grund der bereits vorhandenen SCT-Technik eine Sache von wenigen Minuten war. Aber es fiel auf daß ich das Bypaßventil verdreht eingebaut habe, welches ich dann noch (wie viele andere Kleinigkeiten)ändern musste. Hier mal ein aktuelles Bild.

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    Batterie einbauen, Flachriemen drauf und der erste Startversuch.
    Der Spaß an der Sache war, dass der Wagen im ersten Versuch ansprang. (Das Pech war, dass der Antriebsriemen im Kompressor sich sofort verabschiedet hat, ohne dass ich es gemerkt habe…. aber dazu mehr in einem anderen Thread.)

    Erst einmal war das Ziel erreicht und der Kompressor war funktionsfähig eingebaut.

    Natürlich war ich am Anfang erst einmal vorsichtig mit dem Gas, und da ich während des Umbaus fast eine Woche nur mit einem „normal motorisiertem Fahrzeug“ unterwegs war, kam er mir ziemlich kraftvoll vor, und ich war eigentlich recht glücklich mit meinem Umbau.
    (Ich muß dazusagen dass ich kurz zuvor die Achsen auf eine 4.10er Ratio umgebaut habe. Wer das schon mal gemacht hat weiß, dass sich das wie 80 PS zusätzlich anfühlt. Das ist echt der Hammer.)

    Auf jeden Fall fiel irgendwann auf, dass die Ladedruckanzeige standhaft auf der 0 stehen blieb. Nach einigen Tests musste ich feststellen dass sich das Impellerrad im Inneren des Kompressors garnicht mitdrehte……
    Den Grund dafür könnt Ihr in diesem Thread sehen

    Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen und das System hat sich sowohl im Alltag als auch in Extremsituationen sehr gut bewährt !
     
  2. #2 mtbwolfi, 17.02.2015
    mtbwolfi

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    schöne sache der umbau wo bekommt man das kit her würde mich mal interessiern wv du für alles einbau fertig bezahlt hast
     
  3. sysop

    sysop Guest

    Das Kit hatten wir damals selbst zusammengestellt (mit einem Bekannten) und der Preis lag bei etwa 3500.- Euro. Mittlerweile gibt es da einige verbessernde Änderungen und auch neuere Umbauten.
     
  4. #4 mtbwolfi, 17.02.2015
    mtbwolfi

    mtbwolfi Jeeper

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    okay danke kannste mir da vielleicht ein vorschlag machen wo ich genau ein komplett kit finden kann für den 5,9er
     
  5. #5 John's Allrounderservice, 17.12.2016
    John's Allrounderservice

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    FRAGE

    Hallo meine Frage an Dich ist, kannst Du mir die Koordinaten von Gotti für den Supercharger des JGC 5.9er bekanntgeben, welchen Du in Deinem Fahrzeug verbaut hast? Grüsse
     
Thema: Kompressor für 5.9er Magnum Motor
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