USA, 6 Bundesstaaten mit Jeep Patriot

Diskutiere USA, 6 Bundesstaaten mit Jeep Patriot im Offroad-Touren, Reiseberichte und -Erfahrungen Forum im Bereich Aktivitäten; Reisebericht durch 6 Bundesstaaten im Südwesten der USA. Wird Zeit, dass ich mein Versprechen einlöse und euch mit jeder Menge Bilder und Text...

  1. BigPit

    BigPit Der, der aus der Eifel kommt

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    Peter
    Reisebericht durch 6 Bundesstaaten im Südwesten der USA.

    Wird Zeit, dass ich mein Versprechen einlöse und euch mit jeder Menge Bilder und Text unserer USA Reise überhäufe.
    Ich bitte um Verständniss wenn es nicht so schnell gehen wird, schließlich muss ich nach und nach das beste aus über 1800 Bildern für Euch heraussuchen.

    Die Akteure:
    Doro & Meinereiner

    Das Fahrzeug:
    Jeep Patriot 2,4 [​IMG]
    Unschuldiges weiß, 6, Gang Automatik, Klima underst 7000Mls auf dem Tacho.
    Um es vorweg zu nehemn, der Jeep lief absolut zuverlässig und mit 8.8 Litern, für das was er leisten musste, SEHR sparsam. Mehr dazu so nach und nach im Text.

    Die Reise begann am 06. Juni chaotisch schon bei der Anfahr zum Düsseldorfer Flugplatz. Für die 200km von hier zum Flugplatz brauchten wir wegen Stau und strömendem Regen fast 5 Std ! Das wäre beinahe schief gegangen, zum Glück fuhren wir früh genug los.

    Also,
    Gepäck aufgeben, einchecken und warten. Fast 11Std. Flug lagen vor uns.
    Zum Flug als solches ist nicht viel zu sagen. Air Berlin fliegt pünklich, günstig und der Service stimmte auch. Die Luft war ruhig, nur bei meiner Größe ist zu wenig Platz in den Sitzreihen.
    Interessant war es zu sehen, dass Anfang Juni das Nordmeer noch eine Eisdecke hat. So sahen wir die ersten Eisberge unseres Lebens aus 11600m Höhe.
    [​IMG]


    Pünktlich landeten wir kurz nach 15 Uhr dann in San Francisco. Nach Transfer mit dem Hotelshuttlebus konnten wir uns schon 2Std später zu Fuß auf die Erkundung des Städtchens machen. Blöd nur, das in San Francisco die Straßen nur 2 verschieden Bauarten kennen. Entweder geht es steil berghoch, oder steil bergab. Boah, Leute, dass geht in die faulen Knochen.
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    In SF hatten wir 2 Übernachtungen (von hier gebucht) Um uns erst mal zu orientieren, machten wir eine Stadtrundfahrt im Hop on- Hop off Doppeldeckerbuss (über Kopfhörer Deutsche Erklärung incl.)
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    Einmal quer durchs Städchen.
    Herausheben will ich hier mal die Goldengate Bridge, die wir auch auch zu Fuß abliefen.
    [​IMG]
    Von der Brücke aus hat man einen guten Blick auf den berühmten Knast Alcatraz und auf der anderen Seite den Pazifischen Ozean, der saukalt ist.

    Sehenswert ist natürlich auch der gesammte Hafen mit Pier 39 und den Seelöwen die dort ein Heidenspektakel veranstalten.
    [​IMG]
    den ganzen Läden & Geschäften
    [​IMG]
    und den vielen Restaurants am Fishermans Wharf. Klar das beim Abendessen Hummer angesagt war....lecker.
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    Wenn man in SF ist, gehört natürlich auch eine Fahrt mit der Cable Care dazu.
    Die Jungs müssen vielleicht ackern, das muss man mal gesehen haben.[​IMG]
    Man wird den eigenen Job zu Hause gleich wieder mehr lieben.

    [​IMG]

    Das wir uns auch Chinatown ansehen mussten ist klar. Unmengen kleiner Läden mit Krimskrams und Dingen die kein normaler Mensch braucht, sowie Restaurants mit teils schon sehr exotischen Leckerein.[​IMG]
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    So verbrachten wir bei Sonnenschein, aber nur 21°C, 2 Tage in der Stadt und ich freute mich darauf, dass es am nächsten Morgen dann RICHTIG losgehen konnte.

    Um 10 Uhr übernahmen wir unseren Jeep und standen ohne funktionierendes Navi in der unbekannten Großstadt. Unser Galaxy Nexus II sprach nicht mit uns (trotz viele Sucherei waren die Prepaidcarten überall ausverkauft). Dabei hatten wir für teures Geld die Navigonsoftware aufs Telefon geladen.

    Wichtiger Tipp: Kauft die Telefonkarten für die Staaten übers Internet schon in Deutschland !

    Egal, bis jetzt haben wir alles gefunden und aus dem Dörfchen werden wir auch noch rausfinden. San Francisco ist auch nur eine Stadt. ..Und was für eine.
    Endlich fanden wir eine Ausfallstrasse die uns über die Baybridge nach Oakland, dann runter in Richtung Hayward führte.
    Dann auf die Interstate-580 in Richtung Josemite Nationalpark. Nettes Sträßchendie 580. Erst 6 spurig pro Richtung. Die 6 Spuren vermehren sich auch gern mal auf 8 Spuren wenns irgendwo abgehen soll. Am besten man hält sich in der Mitte eher nach links orientiert wenn man nicht gezwungen sein möchte rechts runter zu fahren. Da kennen die Polizisten nix. Wer rechts ist muss auch rechts runter.
    An Sonsten gilt „Hold the Line”. unnötiges Spurwechseln ist verpöhnt und lockt nur unnütz die Autobahnsherifs auf den Plan.
    Man fährt auf seiner Spur die ausgewiesene Geschwindigkeit und lässt sich auch mal rechts überholen. Außerhalb der Großstädte gibt es kaum Stress. Die Fahrerei ist entspannt und bei weitem nicht so stressig wie wir es kennen. Auf den Mehrspurigen Highway dauert ein Überholvorgang da schon mal paar Meilen, weil ja jeder mit Tempomat seine 55, 65 und ab und zu mal 75mls fährt und die Geräte eben Abweichungen haben. Egal, es ist ja genug Platz und Teer haben die AMI scheinbar überreichlich.

    Irgendwann wurde die Interstate dann einspurig, nett und gemütlich.
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    Man fährt mit seinen 55mls (ab und zu darf man auch mal 65mls) vor sich hin und es ging permanent berghoch.
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    Hier waren wir schon in ca. 1200m Höhe auf dem weg zum Yosemite Nationalpark.

    Wichtiger Tipp:
    Wer in den Staaten mehr als 3 Nationalparks besuchen möchte, sollte sich gleich im ersten Park eine Jahreskarte für Alle US-Parks kaufen. Die kostet 80.--Dollar. Die einzelne Einfahrt kosten jeweils zw. 15 und 20 Dollar.

    Die nächsten Bilder sprechen für sich selber.
    Josemite Nationalpark:
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    [​IMG]
    [​IMG]

    Für die Übernachtung fanden wir etwa 10mls ausserhalb des Nationalpark eine tolle Lodge, sauber und gepflegt.

    Wichtiger Tipp:
    Sucht Euch nicht IN den Parks, oder nahe bei den Sehenswürdigkeiten die Hotels oder Lodges. Die sind richtig teuer. Hier Mittendrinn ab 240 Dollar, ausserhalb um die 100 Dollar.

    Wir hatten zu keiner Zeit ein Problem eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Das billigste Motel kostete 36 Dollar (war aber auch grenzwertig), das teuerste was wir zahlten waren um die 130 Dollar. In superduperluxuslodges geht es natürlich noch viel teurer.
    In der Hauptsaison sollte man auch 2 Tage im voraus planen (mit E-book, oder IPhone suchen und reservieren). Auch die US Feiertage beachten. Da kann es eng werden.


    Weiter gings am Tag 4. Hoch und immer höher. Auf 9926 Feet waren wir hier.
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    Der Jeep schnurrte wie ein Kätzchen die steilen Berge hoch, die temperaturanzeige muxte sich nicht, nur bischen Leistungsverlust hatte er auf den nun über 3000 Metern Höhe .
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    Ein traumhafter See, gespeist von dem kleinen Flüsschen in ca. 3000m Höhe.
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  2. #2 bezwinger, 03.08.2012
    bezwinger

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    danke ,für die bilder & text :genau
     
  3. #3 d-l-Micky, 03.08.2012
    d-l-Micky

    d-l-Micky Guest

    Schöner Bericht und schöne Foto`s ! :genau
     
  4. BigPit

    BigPit Der, der aus der Eifel kommt

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    Das waren jetzt die ersten 3 Tage.

    1. San Franzisco

    2. Josemite Nationalpark.



    Fortsetzung folgt.


    Die nächsten Stationen werden sein:

    3. Mariposa Grove

    4. Death Valley--- Bad Water

    5. Durch Las Vegas auf der I 15

    6. Zion Nationalpark

    7. Bryce Canyon

    8. Canyon Lands

    9. Capitol Reefs

    10. Arches Nationalpark

    11. Moab Steppe, Moab Stadt.....Ein Eldorado für uns Offroader

    12. Mesaverde Durango

    13. Monument Valley (17mls Offroad mit dem Jeep im Indianerreservat )

    14. An Südkante des Grand Canyon entlang

    15. Page, Lake Paul & Coloradorafting

    16. Williams, Old Route66

    17. Bowlder, Lake Mead- Hoverdam

    18. Las Vegas

    19. Mit dem Flieger zum und über den Grand Canyon
     
  5. #5 Vagabond, 04.08.2012
    Vagabond

    Vagabond Fly with the Eagle

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    Bin sehr gespannt auf Weiteres!
    1993 bin ich in etwa die selbe Route gefahren - nur in der anderen Richtung. Auch einen kleinen Abstecher zum Yellowstone Park hatten wir noch gemacht.
    Ein wunderbares Land ........ Noch heute schwelge ich in Erinnerungen :genau
     
  6. #6 The Boss, 04.08.2012
    The Boss

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    sehr sehr geil:genau
     
  7. BigPit

    BigPit Der, der aus der Eifel kommt

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    Mariposa Grove war jetzt der Nächste Ausflug.
    Diesen Abstecher kann ich nur empfehlen. Man muss erst mal 50mls fahren um dann auf einem Sattelzuganhänger in den Park (für Individualverkehr gesperrtes Naturschutzgebiet) gekarrt zu werden.
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    Was dann kommt, verschlägt einem die Sprache. Diese Bäume wuchsen schon, als Jesus geboren wurde.
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    Wer findet Doro auf dem Bild?
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    DA werden einem die Dimensionen erst bewusst, oder ?

    Nicht nur Flora gab es da, auch Fauna und die war neugierig und verfressen.
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    Weiter geht es über den Tiogapass.

    Hier das Mauthäuschen.
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    Wir hatten ja den Jahrespass gekauft wurden so also nur kostenlos mit Strassenkarten und Informationsmaterial versorgt und einer Warnung, bei Spazieren oder Zelten keine Nahrungsmittel bei sich zu haben, man befände sich im Bärengebiet !

    Es ging so langsam gegen Abend und wir suchten eine Übernachtungsmöglichkeit. Die erste Lodge war schon belegt. Abseits der Strasse, an dem kl.Flüsschen gelegen stehen zwischen den Bäumen jede Menge Zelte (ca. 3x 4 Meter) die vermietet wurden. Auch hier Warnschilder wegen der Bären. Sah urig aus. Leider aber belegt.

    Also fuhren wir weiter (zum Glück) den nach ca. 11 Meilen fanden wir hier
    [​IMG]
    was freies.

    Wir bezogen eine echte, total gemütliche Blockhütte, auf knapp 3000 Metern Höhe.
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    [​IMG]

    Dank des Radiator der dort bereit stand, war es auch in der Nacht gemütlich warm. Zur Erinnerung, die Blockhütten stehen auf kanpp 3000m und auf den Schattenseiten lag noch reichlich Schnee, auf den Bergen sowieso, was man auch auf dem Fotos (Weg zur Hütte ) sehen kann..
    [​IMG]

    Nach einer gut durchschlafenen Nacht, die Höhe und die 2 Biere zum Abendessen forderten Tribut, gab es morgens ein leckeres Bergfrühstück . Rührei, Panncakes mit Ahornsirup, Bratkartoffeln,Obst usw.[​IMG]
    [​IMG]


    Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg.
    Zum Death Valley.

    Vorbei am Monolake auf die Interstate 395 und dann immer weiter Richtung Süden. Stundenlang durch die Ausläufer der Sierra Nevada.
    [​IMG] Man durchfährt die Hochebene (um die 2500m) und hat rechts und links Berge die zw. 4000 und bis über 5000m hoch sind.
    [​IMG]
    Wahnsinn und weit und breit keine Orte oder Tankstellen.

    In Independece machten wir unseren Tank nochmal randvoll, kauften noch mal 10 Liter Trinkwasser ein dann bogen wir nach links ab auf die Mazourka Canyon Rd. die dann nach ins Death Valley führt.
    [​IMG]

    Der örtliche Saloon
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    Panorama beim tanken
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    So, 13 Uhr, der Jeep hatte Sprit, wir zu trinken weiter geht es.

    Bis nach Bad Water sind es ca. 110-120mls und die Temperatur lag in Independence bei 43°C im Schatten.

    Enden sollte die gesammte Tagesetappe vor Las Vegas, was ab Independece ca. 350mls sind. So der Plan......aber in den USA ist vertut man sich flott in den Dimensionen.


    Im Amiland ist alles was größer, auch die Wohnwagengespanne.
    [​IMG]

    Haben wir bei uns in Europa einen Roller hinten am Wohnmobil, haben die Amerikaner mal eben einen Grany an der Deichsel hängen.
    [​IMG]



    Fortsetzung folgt......
     
  8. #8 SittingBull, 06.08.2012
    SittingBull

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    Toll. Schöner Bericht :daumen
     
  9. #9 Danieljetzt, 06.08.2012
    Danieljetzt

    Danieljetzt Auf D schalten

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    Daniel
    Schöne Bilder, schöne Reise!

    :huch

    Das will ich auch!
     
  10. #10 katzifw, 17.08.2012
    katzifw

    katzifw Jeeper

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    Katzifw
    Schöner Bericht - Danke und hoffentlich geht es noch weiter :)
     
  11. BigPit

    BigPit Der, der aus der Eifel kommt

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    Klar geht es noch weiter. Habe nur im Moment viel zu tun.
     
  12. BigPit

    BigPit Der, der aus der Eifel kommt

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    Einen tag krieg ich heute noch für Euch hin.

    Nachdem wir also in Independence den Jeep nochmal randvoll getankt hatten bogen wir ab und wie fuhren dahin, wo einige mich gern dauerhaft hinschicken würden, in die Wüste.
    Gleich nach der Abzweigung gibt es den Visitorsponit für das Death Valley.
    [​IMG]

    Man beachte auf dem Foto, dass oben auf den Bergen um Independence noch Schneereste zu sehen sind, wir aber da schon 92°F im Schatten hatten. Zur Erinnerung, es ist Anfang Juni !

    Hier im Visitorspoint bekommt man Strassenkarten und Informationen und die fürs Valley wichtigen Warnungen:

    Ist das FZG in Ordnung ? Genug Kühlwasser ? Öl ? Benzin ?
    ausreichend Trinkwasser mitnehmen,
    Sonnenschutz auftragen,
    Fahrzeuge NUR mit Kopfbedeckung verlassen,
    Im Notfall nicht vom FZG weggehen !
    Temperaturanzeige des Motors im Auge halten,
    Motor NICHT überlasten,
    Klimaanlage ggf, ausschalten.

    Tipp:
    Hier sollte die Gelegenheiten nutzen um nochmal den Kloo zu besuchen. Die nächsten 2-3 Stunden gibts keinen mehr. Also los gehts, ab in die Wüste.
    [​IMG]
    [​IMG]

    Man fährt hier stundenlang und ausser "Gegend" ist hier nix. Warum man hier mal eine ranch gebaut hat, versteh ich nicht. Jetzt alles zerfallen und vertrocknet.
    [​IMG]

    So langsam wurde es heißer.
    [​IMG]
    Nur die Temperaturanzeige des Jeep Patriot verharrte unverändert und brav, da wo sie die ganze Zeit schon sztand. Äußerst beruhigend.
    Fahrt aber immer schön brav die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Die Sheriffs stehen auch hinter Kakteen.

    Waren wir vor wenigen Stunden noch auf über 2500m Höhe (knappe 8000 feet) sind wir jetzt schon tiefer als der Meeresspiegel.
    [​IMG]
    Allerlei altes Geraffel steht hier noch rum.
    [​IMG]
    [​IMG]
    Jede Menge Sand und Schweineheiß
    [​IMG]

    Die Strasse führt durch das Death Valley weiter in Richtung Las vegas.
    Wo wir nun mal schon da waren, haben wir auch noch den Abstecher nach Bad Water gemacht. Hier erreicht man nach ca. 32 mls den tiefsten Punkt der Ersde. 288 Feet unter Sealevel.
    Der Name Bad Water bezieht sich darauf, dass die alten Cowboys nach dem tagelangen harten Ritt durch die Wüste hier endlich Wasser fanden. Blöd nur das die Brühe total salzig ist und nur ein Tümpel am Rande des Salzsee übrig ist.[​IMG]
    [​IMG]

    Vom Abstecher noch einen, ab über den "Artist Dive" raus aus der Wüste. Dieses Kleine Sträßchen (Einbahnstrasse) darf mit LKW, Wohnmobilen oder Sportwagen nicht befahren werden.

    [​IMG]

    Nix wie ab, raus aus der Wüste.
    [​IMG]

    So gegen 16 Uhr waren wir dann noch ca. 140mls von Las Vegas weg und unser Plan sah vor, dass wir noch ca. 2 Stunden fahren wollten um uns dann VOR Las Vegas ein Hotel oder Motel suchen wollten.
    Wir wollten am nächsten Tag Morgens, gut ausgeruht durch das Getümmel fahren (Navi hatten wir ja noch immer keines). Den Feierabendverkehr wollten wir so auch vermeiden.
    So also unser Plan, der auf europäischen Annahmen bassierte. Blöd, dass die einem in den Staaten nix nutzen.

    Demnächst gehts weiter.
     
  13. #13 The Boss, 17.08.2012
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    Einfach nur genial
     
  14. #14 manowar, 17.08.2012
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    Hallo Peter

    Danke das du uns daran teilhaben lässt und dir die Arbeit machst.
    Das macht Lust auf mehr.
    Meine Frau will mal nach New York ,was für ein Quatsch,:vogel,das gibts doch nur Häuser und ein paar Schuhgeschäfte,wos die Schuhe mit der roten Sohle gibt:grübel
    Wo du warst ist doch viel geiler,das werde ich der mal zeigen.
    Bist du auch an einem "Fachmarkt für Jeep Artikel",vorbeigekommen.:D
    Das wäre ja mal was.

    Bis dann Kay
     
  15. #15 needlees, 18.08.2012
    needlees

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    ...Hi Peter,
    schön das Doro & Du endlich mal einen USA Schnupperkurs gewagt habt.
    Ich bin echt gespannt auf deine weiteren Eindrücke.

    Roland :wink


    PS.:
    Vielleicht kannst erahnen, das ich nach 10 Jahren dort drüben,
    hier in Deutschland irgendwie niemals so richtig angekommen bin.
     
  16. BigPit

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    Kay, dann lass uns 2014 entweder Ende Juli, oder im Oktober zusammen nach New Jork fliegen. Teilen wir uns das Stadtelend :-).

    Meine bessere Hälfte will dort zu ihrem 50. hin. Entweder wir fliegen über den 30.07. oder wir buchen an dem Tag und fliegen im Oktober, was letztlich mehr Sinn macht.

    Der Plan:
    2-3 Tage New Jork (dann sollte auch Doro die Nase von Stadt voll haben). Dann im Mietwagen hoch in den Indian Summer hinein, nach Massachusetts, Maine, Richtung Halifax, dann wieder zurück an den grossen Seen, Niagara vorbei.

    Werden wohl auch wieder so um die 4000 km werden.

    @ Roland

    An Dich habe ich auf unserer Tour gedacht. Needlees, wo Du auf dem Feuerwachturm saßt, ist doch da in der Ecke.


    Ich war in einem Zubehörladen, naja, was größer als unsere, mehr Schickimicki, bessere Preise wie hier. In Moab oder Durango (die Orte kommen noch später im Reisebericht) gibt es einige Fachwerkstätten für unsere Art Autos. Da sieht man dann echte Geländewagen.

    Allerdings überwiegen dort Chevi, Dodge, GMC, Tojota und Nissan.
    Die Marke Jeep ist (zu meinem Erstaunen) drüben nicht so sehr gefragt.

    Man sieht einige alte CJ und XJ und dann fast nur neue Jeepfahrzeuge der letzten 6 Jahre. Der bei uns so beliebte Zeitraum von 1994 bis 2004 ist fast nicht da. Im Ganzen Tripp habe ich gerade mal 2 ZJ auf den Strassen gesehen, dafür aber Stapel davon auf den Schottplätzen. Leute es blutet einem das Herz wenn man das sieht. Wir würden uns die Finger lecken, bei den Ersatzteilparadiesen.
     
  17. #17 simplydynamic, 20.08.2012
    simplydynamic

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    Wir werden , vermutlich, 2013 nach NJC fliegen. Von da aus dann die Ostküste runter nach Florida.
    Wenn ich Zeit finde, poste ich auch mal die Fotos von unserem letzten Trip.
    Das war Chicago nach LA

    Erstaunlich ist immer, dass immer noch für mich neue Landschaften gepostet werden, obwohl ich schon so viel da drüben gesehen habe......
     
  18. BigPit

    BigPit Der, der aus der Eifel kommt

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    Wir fuhren also in Richtung Las Vegas und wollten uns VOR der Stad was zum schlafen suchen, blöd nur, dass man gleich von der Wüste in die Stadt kommt und NIX davor zu finden war, ausser Sand und Wüste. Unvermittelt wird die Strasse auf einmal 8 spurig und man hängt mittendrinn. Irgendwann wurden auch mal 12 Spuren daraus.
    [​IMG]

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    Navi hatten wir noch immer keines und so musste mal wieder die normale Strassenkarte herhalten, die uns immerhin sagte, dass wir auf der I15 (Las Vegas Frw) quer durch die Stadt müssen.

    Ok, wir stauten uns also über die Interstate15 in Richtung Nordosten und irgendwann hört auch die größte Stadt mal auf und wir suchen uns dann ein Motel. Hört sich einfach an, aber erst in Mesquite fanden wir wieder das erste Motel (mehrere Ausfahrten vorher haben wir gefragt wo wir ein Motel-Hotel finden und man schickte uns weiter, und weiter. Mesquite war ja nur knappe 150 Kilometer weit weg.
    Dort angekommen war es bereits dunkel, wir hatten Kohldampf bis unter die Arme und vor unserem geistigen Auge sahen wir uns schon im Auto pennen. Also das erste Motel wurde angefahren und das Zimmer FIX gemacht. Leute, das Zimmer wäre in JEDEM US Krimi als Gangsterabsteige durchgegangen. Zwar einmiegrmaßen saubere Bettwäsche, aber der Rest ??? (vor lauter Desinfektionsgestank tränten einem die Augen), aber die Einrichtung aus den 70er Jahren. Vor den schlafengehen schlossen wir vorsichtshalber die Koffer, nicht das da Nachts was reinkrabbelt.
    Am nächsten Morgen in Schlappen duschen und nix wie weg.
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    So langsan stieg die Strasse wieder an und es ging in die Berge zum Zion Nationalpark.
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    Die Landschaft und Natur ist unvergleichlich, dass Farbspiel einfach nur Wahnsinn.
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    Wir stoppten alle Nase lang und mussten wieder Bilder machen.
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    Weiter ging es über einen gemütlichen Higway zum Bryce Cannyon.
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    In einem kleinen Kaff mit ca. 2000 EW,
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    fanden wir ein nettes und sogar noch günstiges Motel und was noch VIEL besser war, auf Empfehlung der Motelbesitzerin ein uriges Restaurant.
    Die Rindersteaks, englisch gebraten waren lecker
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    und das Bier WIRKLICH eisekalt im gefrohrenen Krug.
    [​IMG]
    Das Bild wurde gerade VOR dem 3. Krug aufgenommen....Doro fuhr übrigens auf dem Rückweg.

    Nach der erfolgreichen Fütterung und Wässerung hielt ich vor dem Zimmer noch was Zwiesprache mit dem Jeep, der uns jetzt schon über 1900km problemlos und zuverlässig durch die Lande kutschierte.
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    Das kleine Kaff leistete sich ein 4 spurige Mainstreet und an der Kreuzung (nochmal 4 Spuren) gab es weder eine beschilderung, noch eine Ampel und erstaunlicher weise fließt der Verkehr trotzdem. Es fährt der, der zuerst da ist, dann geht es der Reihe nach rum.

    Nach einer gut durchschlafenen Nacht ( in den Staaten haben die Zimmer offenbar alle Klimaanlagen) gings am nächsten Morgen nach dem üblichen amerikanischen Frühstück ( alles aus und in Plastik ) weiter zum Bryce Canyon.


    Fortsetzung folgt........
     
  19. #19 McManni, 21.08.2012
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    McManni www.jeeper4fun.de

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    Manfred
    Hallo Peter,

    schöner Bericht und klasse Bilder. Die Erinnerung daran kann Euch
    beiden niemand mehr nehmen!

    Da packt einen echt das Fernweh. :traurig2

    °lllll°
    Have fun out there!
    Manni
     
  20. BigPit

    BigPit Der, der aus der Eifel kommt

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    Peter
    Nachdem wir also in Panuitch, Utah, im Color Country Motel
    http://www.colorcountrymotel.com/
    sehr gut geschlafen hatten, ging es dann weiter zum Bryce Canyon.

    Unglaubliche Eindrücke erwarteten uns an dem Tag.
    [​IMG]
    Dieser Bogen war quasi der Eingang und gleich dahinter war selbst das Verhalten der Tiere anderst, als wir es kennen. In dem Nationalpark werden die Tiere nicht bejagt und daher kann man die Hirsche fast mit der Mütze einfangen.
    [​IMG] Eigendlich erwartet man, dass Wild abhaut, sobald man anhält und aussteigt.

    Diese nervenstarken Viecher mampften jedoch unbeeindruckt weiter.[​IMG]

    Dann gings hoch und höher, die Ausblicke und Farbspiele der Natur waren gigantisch...... aber seht selber.
    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    Man fährt hier wirklich stundenlang durch eine solche Umgebung und nach jeder Biegung kann man eigendlich schon wieder anhalten und Fotos machen.

    Wer mal das Foto mit den Tieren genauer anschaut, sieht, dass es hier vor Zeiten einen Waldbrand gab. In der Zeit wo wir da waren, herrschte die Höchste Waldbrandgefahrenstufe.
    [​IMG]
    Nationalparkfeuerwehr.

    Jetzt (2 Monate später) wo ich den Text hier tippe wüten in den Staaten gerade fürchterliche Brände und auch regionen wo wir noch durch grüne Wälde fuhren, haben sich inzwischen in schwarze Brandwüsten verwandelt. Die Dimensionen drüben sind riesig, leider auch die Dimensionen der Katastrophen.

    Demnächst geht es weiter mit Capitol Reefs, Canyonlands und Arches Nationalpark.
     
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