Noch nie war die Gluthitze so schlimm wie in diesem Jahr und niemals fiel der Regen so trocken zur Erde, wie dieses Jahr. Ich flüchte jetzt in den Hitzeschutzraum, hoffe, die haben dort eine Heizung und möchte Euch motivieren, haltet durch...
Wir werden alle verarscht Die Durchschnittstemperatur wird berechnet, indem man die Temperaturen zu verschiedenen Zeitpunkten eines Tages oder einer Periode summiert und durch die Anzahl der Messungen teilt. Für die Tagesmitteltemperatur werden üblicherweise die Temperaturen zu bestimmten Stunden gemessen und dann gemittelt. Ältere Definitionen nutzten beispielsweise den Durchschnitt von drei täglichen Messungen. Heute wird oft die Summe der Temperaturen zu jeder vollen Stunde durch 24 geteilt. Die Monatsdurchschnittstemperatur erhält man, indem man die Tagesmittelwerte eines Monats addiert und durch die Anzahl der Tage teilt. Die Jahresdurchschnittstemperatur wird analog aus den Monatsdurchschnittstemperaturen berechnet. Beispiele für die Berechnung: Tagesmitteltemperatur: Messung zu jeder vollen Stunde (z.B. 0:00, 1:00, ..., 23:00) und dann durch 24 teilen. Monatsmitteltemperatur: Summe der Tagesmittelwerte eines Monats geteilt durch die Anzahl der Tage des Monats. Jahresmitteltemperatur: Summe der Monatsmittelwerte geteilt durch 12. Frühere Definition (bis 2001): Tagesmittel: Durchschnitt von drei täglichen Messungen. Moderne Definition: Tagesmittel: Summe der stündlichen Messwerte geteilt durch 24. Wichtige Punkte: Die Berechnung der Durchschnittstemperatur hängt von der Definition und den zur Verfügung stehenden Daten ab. Die Wahl der Messzeitpunkte kann die Ergebnisse beeinflussen. Es ist wichtig, die verwendete Definition zu kennen, um die Ergebnisse richtig interpretieren zu können.
Und jetzt ? Kippt das Wetter in eine neue Phase? Deutschland könnte historischer Winter bevorstehen Der vermutlich warme Herbst 2025 ist nur der Anfang – bald könnte das Winterwetter in ganz Europa auf den Kopf gestellt werden. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung. München – Während Mitteleuropa bald noch spätsommerliche Tage genießt, bahnt sich hinter den Kulissen eine potenziell brisante Wetter-Lage an. Im Zentrum steht das stark aufgeheizte Mittelmeer – mit Temperaturen, wie man sie sonst nur aus tropischen Breiten kennt. Diese Wärme wirkt wie ein Energiespeicher, der über Wochen in die Atmosphäre ausstrahlt. Wenn nun im Spätherbst kalte Luft aus dem Norden auf diese feuchte, warme Luftmasse trifft, entstehen besonders dynamische Wetterlagen. Doch das ist nur die Oberfläche. Wettermodelle deuten darauf hin, dass sich blockierende Hochdruckgebiete über Osteuropa etablieren könnten. Diese sogenannten Omega-Lagen verhindern, dass atlantische Tiefs ostwärts ziehen können – stattdessen werden Kaltluftmassen aus Sibirien regelrecht über Mitteleuropa „eingesogen“. Einmal in Gang gesetzt, kann sich so eine Lage über Wochen oder gar Monate halten. Paradox, aber möglich: Je wärmer das Mittelmeer, desto kälter könnte es bei uns werden. Die Erklärung liegt in der Interaktion zwischen Bodenwärme, Luftdruck und Feuchtetransport. Ein warmes Meer fördert die Bildung stationärer Hochdruckgebiete, weil es konstant Feuchtigkeit nach oben pumpt. Diese Feuchte steigt auf, kondensiert, und heizt durch latente Wärme die Atmosphäre weiter an – ein Teufelskreis. Gleichzeitig blockieren die Hochs den natürlichen Westwindfluss. In der Folge strömt kalte Polarluft nach Europa, während sich im Mittelmeerraum Tiefs stauen. Die Kombination aus blockierten Westwinden, kalter Luft und überhitztem Mittelmeer kann zu extremen Schneefällen in Südeuropa führen – und zu Dauerfrost, Nebel und Glatteis in Deutschland. Was wir erleben, könnte mehr sein als nur ein „außergewöhnlicher“ Winter. Manche Meteorologen spekulieren bereits über eine grundlegende Verschiebung der Wettermechanismen in Europa – verstärkt durch klimatische Rückkopplungen. Die anhaltende Mittelmeer-Erwärmung könnte dafür sorgen, dass klassische Westwetterlagen in den Wintermonaten seltener werden. Stattdessen dominieren langanhaltende Blockadelagen, bei denen sich Europa in einer Art Wetterschleife verfängt. Der Winter beginnt früher, dauert länger und verläuft unberechenbarer. Eisregen in Südfrankreich, Schneestürme am Mittelmeer, wochenlanger Dauerfrost in Deutschland – all das wäre kein Science-Fiction-Szenario, sondern eine direkte Folge eines völlig aus dem Gleichgewicht geratenen Klimasystems. Der Herbst 2025 könnte also erst der Prolog sein – für einen Winter, der Geschichte schreiben könnte. Im August kommt es Prognosen zufolge aber noch zu einem Umschwung.
Die Wettermacher waren früher auch nicht besser. Es war nur weniger Panik in den Nachrichten. Und es gab kein Internet. An den Winter 78/79 kann ich mich noch erinnern. Die BW hat im Norden mit Bergepanzern u.a. die Autobahn frei geräumt. Hier in Frankfurt und Umgebung hat der THW die Straßenmeisterei unterstützt. Und Alle haben sich über die 35°C im folgenden Sommer gefreut.