E-Mobilität im Schwerverkehr.

Diskutiere E-Mobilität im Schwerverkehr. im Automobiles Forum im Bereich Allgemeines; Ich habe mir den Neubau gestern mal angeschaut. Einen entsprechenden LKW habe ich leider nicht gesehen. Aber ob das dauerhaft Wirtschaftlich...

  1. #1 jeeptom, 14.11.2022
    jeeptom

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  2. #2 jeeptom, 14.11.2022
    jeeptom

    jeeptom Rhein Main Jeeper

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  3. #3 Eagle Eye, 15.11.2022
    Eagle Eye

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    ich find´s super
    nur mal wieder nicht zu ende gedacht

    ist ja nix neues,
    vor einiger zeit fuhren die busse so
     
  4. Mik

    Mik Member

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    Ich fahre diese Strecke öfter und bin jedesmal entsetzt über den immensen Aufwand, die damit verbundenen Kosten sowie die Verschandelung der Landschaft, einen eLKW habe ich dort noch nie im Einsatz gesehen.
    Ich denke zum Testen sollte die Länge der Versuchsstrecke wie sie jetzt schon ist auskömmlich sein.
    Allerdings glaube ich nicht an die flächendeckende Tragfähigkeit dieses Konzeptes - im städtischen Raum bei Nutzung der vorhandenen Infrastruktur (Oberleitungen der Straßenbahnen) wäre das ja denkbar und sinnvoll, aber die hängen zu niedrig.
    Auf Autobahnen müssen die LKW-Fahrer dann schon sehr genau die Spur halten - was ich im allgemein vorherrschenden Verkehrschaos für schwierig halte, die fahren ja nicht auf Schienen.
    Von den ständigen Baustellen mal abgesehen.
    Und um die Bau- und Energiekosten der Herstellung wieder auf eine positive Ökobilanz zu bringen müsste das System vermutlich seeehr lange laufen, sofern es denn jemals läuft…

    Mik
     
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  5. #5 Nichtraucher, 16.11.2022
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    "Güter auf die Schiene" konkurrenzfähiger machen dürfte mehr bringen als diese albernen Oberleitungen. Sie kosten Geld sowohl auf der Straße als auch auf dem LKW und sie kosten Ladekapazität weil sie nicht wirklich leicht sein dürften, dazu die Batterien. Ladekapazität ist bares Geld also werden die meisten LKW Betreiber einen Teufel tun und sich so ein Ding anschaffen.
    Was geht, man sieht es in verschiedenen Städten, sind O-Busse die ihre festen Routen fahren, es gibt sie mit Hilfsdieseln und/oder Batterien. Ist schon erstaunlich sauber wenn man, grad mit einem Motorrad, hinterher fährt. Oberleitungsbus Solingen – Wikipedia


    In unserem Vorort in Dortmund fuhr vor Urzeiten auch eine O-Bus Linie und ich kann mich noch daran erinnern, wie ich als Kind immer gestaunt habe wenn so ein singender Bus an mir vorbei fuhr. Auf dem Bild sieht man die Leitungen und einen Bus. auch das Kino kenne ich noch gut.

    DORTMUND Tonhalle Hörde (allekinos.com)

    Willy
     
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  6. #6 jeeptom, 16.11.2022
    jeeptom

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    Genau so habe ich die Technik der LKW verstanden. Die fahren elektrisch, nutzen den Strom aus der Oberleitung für den Antriebsmotor und um gleichzeitig die Batterie aufzuladen. Die Fahrzeuge können auch abseits der stromgebenden Masten also auch Landstraße oder Stadtverkehr rein elektrisch fahren.
    Der kleine Dieselmotor treibt nur einen Generator an um die Batterie bei Laune zu halten.
    Die gezeigte Route verbindet das Cargo Terminal vom Flughafen mit einem Logistikzentrum im Süden.

    Für den Güterfernverkehr wäre eventuell die Bahn umweltfreundlicher.
    Aber ich Glaube, die Bahn ist zu langsam und umständlich.
     
  7. #7 Eagle Eye, 17.11.2022
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    langsam in form von reisegeschwindigkeit oder deren handeln ?
    schnell ist so ein güterzug schon, bei uns sind die teilweise mit über 100 km/h unterwegens.

    alles wurde auf die straße umgelagert.
    ich erinnere mich noch, dass in unserer kleinen stadt eine papierfabrik einen eigenen bahnanschluss hatte,
    oder ein dorf weiter ein containerhersteller direkt auf züge verladen hat.

    heute wird das mit LKW erledigt, es wird sogar über einen ausbau der dorfstraße gesprochen,
    damit sogenannte JUMBO-LINER-LKW die papierfabrik anfahren können :vogel

    die gleise und anschlüsse liegen übrigens immer noch zugewuchert da,
    ließen sich einfach nutzen
     
  8. #8 Nichtraucher, 17.11.2022
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    Was die Geschwindigkeit von LKW angeht, habe ich hier gute Beobachtungmöglichkeiten. Da ist einmal das Unnaer Kreuz an dem ich vorbei komme wenn ich beispielsweise zum Baumarkt will oder das Kamener Kreuz wenn ich zu einem anderen Baumarkt oder halt in die Richtung fahre. (Mit dem Krad komme ich immer an diesen Stellen vorbei wenn ich eine Tour mache).
    An beiden Kreuzen und dazwischen (A1) ist es zeitlich mindestens zu 80% ein ruhender oder wirklich sehr langsam schleichender Verkehr der, jedenfalls nach meiner Beobachtung, aus LKW besteht.

    Der Unterschied von Bussen zu LKW besteht darin dass bei Bussen die Anzahl der Fahrgäste entscheidend ist, da wird das Gewicht von Stromabnehmern und Akkus kaum etwas ausmachen, denn sie werden ihre Ladekapazität kaum erreichen. Bei 40 Sitzplätzen und 40 Willys kommt man auf etwa 4000Kg, selbst wenn da nochmal 40 von meiner Sorte herumstehen sind es maximal 8000Kg die ein Bus zuladen muss.

    Bei LKW sieht es anders aus, die laden oft grenzwertig bis an ihre Kapazität, wenn da plötzlich 2 oder 3000Kg fehlen macht es sich schon bemerkbar.
    So ein Stromabnehmer dürfte locker mal 500Kg haben, mit Federn, Hebeeinrichtung und was da noch so anfällt, das Dach muss verstärkt werden, auch wieder Gewicht, dann die Akkus. Mal eben Google befragt, für einen Tesla S kann man mit 600Kg rechnen, damit dürfte ein LKW nicht klar kommen.
    Und der Diesel, wenn er den LKW denn allein treiben muss, wird auch kaum weniger Leistung haben als die bisher verwendeten, also kein Gewicht sparen helfen.

    Ist alles, wie die ganze Elektromobilität, nicht zu Ende gedacht, was man inzwischen ja auch leise zugibt.

    Willy
     
  9. QZ110

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    Ich finde die Elektro Mobilität ist eine Sackgasse,
    die entscheidende Frage ist ja,
    Wo soll der Strom dafür herkommen??
    Die AKW´s werden abgeschaltet und wir werden es in Deutschland nicht erleben das der "Grüne Strom"
    zu 100% verfügbar ist.
    Was bleibt dann?
    Der Strom muss bei unseren Nachbarländer teuer eingekauft werden
    und ist im Endeffekt auch Atomstrom.
    Diese ganze Sche... muss ich nicht haben:dagegen

    Über Klima und Umwelt brauchen wir nicht diskutieren,
    die ganzen Emissionen bei der Akku Produktion werde nur an einen anderen Ort verlagert.:genau
     
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  10. #10 jeeptom, 17.11.2022
    jeeptom

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    Ich meinte die Verladung und Zusammenstellung der Züge. Bis da alle Waggons in der richtigen Reihenfolge angekoppelt sind,
    könnte das eine oder andere Minütchen vergehen. Auf dem Gleis ist die Bahn natürlich schneller.
    Da wird die Bahn bei langen Strecken sicher im Vorteil sein.
    Aber beim Erreichen des Ziels geht das Rangieren wieder los.



    Die Diesel treiben m.E. doch nur einen Generator an. Und die großen Dieseltanks können auch entfallen.
    Das System ist keine Nachrüstlösung, im Neubau wird sicher die eine oder andere Idee zum Gewichtsausgleich einfließen.

    Aber mal sehen, ob sich das irgendwann durchsetzt. Zur Zeit läuft ja noch die Langzeiterprobung.
    Und wenn in ein paar Jahren alle Daten auf dem Tisch liegen, fahren die anderen LKW vielleicht schon lange mit Wasserstoff.
     
  11. XJ_ens

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    Aus der Steckdose :genau und das Netz ist der Speicher, das ist alles genau ausgerechnet. Da passen ganz viele Gigabyte Strom rein:genau
     
  12. #12 Nichtraucher, 18.11.2022
    Nichtraucher

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    Nicht nachgeforscht, die Leistung einfach mal geschätzt.
    Wenn ich einen 100KW E Motor antreiben will benötige ich einen Generator der 110KW leistet und einen Diesel der 120KW abliefert. Ein Diesel Elektrischer Antrieb hat ebenso wie ein Getriebe oder eine Hydraulik, Verluste.
    Also braucht es nach wie vor einen großen Tank, die Elektroantriebe soll es ja nur für die Autobahnen geben, was wenn eine Brücke kaputt geht, die Leute über Land fahren müssen?

    Auf der Schiene ist es einfacher, da kommt eine Diesellok und schleppt den liegen gebliebenen Elektrozug ab.

    Willy
     
  13. #13 jeeptom, 19.11.2022
    jeeptom

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