Ich bin auf die Idee gekommen, vielleicht mal wieder in einem Zelt zu übernachten. Einfach irgendwo hin fahren und das Wigwam aufstellen. Alternativ auch eine Übernachtung im Auto. Auf einem Campingplatz, beim freundlichen Bauer auf der Wiese oder bei einem Forumstreffen. Das Problem: Meine Zelterfahrung ist deutlich über 40 Jahre alt und damals schon richtig abgesoffen. Jetzt meine Frage an die erfahrenen Camper. Was brauche ich als minimale Grundausstattung für 2 Personen für ein Wochenende ? Bitte keine unbezahlbaren Luxusvarianten, eher die gehobene Basis.
Dazu kann ich später etwas sagen. Muss jetzt los, bis später Ich editiere meinen Beitrag dann edit: vor einigen jahren nahm ich mein kleines zelt mit zu einem offroad-wochenende nach peckfitz. das wetter war gut, die temperaturen standen bei "camping". schlafsack, kopfkissen, luftmatratze...... alles dabei. als wir angekommen sind, haben wir das zelt aufgebaut und pünktlich bei fertigstellung, fing es an zu regnen. kein problem, zelt ist dicht, sachen waren gut verstaut. der schauer hielt ca. 30 minuten an, kein problem, das zelt war auch fix wieder trocken. AAAABER: die sachen waren klamm, der boden um das zelt herum noch nass. einer unserer mitoffroader hatte einen wohnwagen dabei und lud zu einer tasse kaffee ein. wir also in den wohnwagen und siehe da, hier war alles "anders". es war nicht klamm, man konnte aufrecht stehen, um sich seiner jacke etc. zu entledigen. ich habe die nacht übrigens nicht vor ort verbracht, sondern meine sachen aus dem zelt (die zwischenzeitlich im wohnwagen austrocknen durften (bzw. sich entklammen konnten) samt abgetrocknetem zelt abends wieder zusammengepackt und bin heim gefahren. zu hause angekommen stellte ich fest: ich bin zu alt für diesen scheiß. ich will etwas komfort und habe den entschluss gefasst, mir einen kleinen wohnwagen zuzulegen. ein anderes beispiel beim forumstreffen. MARIO (DARKSTAR) hatte sich ein neues zelt beschafft, groß, geräumig, man konnte fast aufrecht drin stehen. der aufbau dauerte ähnlich lang, wie das aufstellen des wohnwagen. ich bot MARIO an, in meinem wohnwagen zu nächtigen, ich hatte platz, war allein unterwegs. "Nein danke, ich habe einen dicken schlafsack, ein aufblasbares gästebett (ca. 20 cm hoch) und wil das natürlich ausprobieren" ok, soll ich dir einen E-lüfter leihen ? "nein, ich habe einen dicken schlafsack, danke" ok, wir also abends gemütlich und lange zusammengesessen und das wetter war gut, wie es halt ende september so ist. es wurde spät und wir lösten die gemütliche runde auf. ich in den wohnwagen, MARIO kramte mit taschenlampe in seinem zelt herum. nach 3 minuten klopfte es an meine tür. ich saß mittlerweile im t-shirt am tisch, bereitete noch etwas für den folgetag vor. "komm rein, es ist offen" "hui, hier ist es aber schön warm" "MARIO, du kannst immer noch das bett dort hinten benutzen" "nein danke, aber ich würde gern auf das angebot mit dem lüfter zurückkommen, die sachen werden doch etwas klamm" mittlerweile hat er auch einen wohnwagen. zelten hat sicherlich einen besonderen charme und es kommt immer auf die ausstattung an. und auf das reiseziel. ich habe keine lust, diese zappelbude 800 km hinter mir herzuschleppen, mit 80 km/h. und habe auch später nochmal 5 tage in schweden im zelt verbracht aaaaber der wohnwagen kommt weitaus häufiger zum einsatz. alles hat darin seinen festen platz, es ist alles dabei vom kocher bis hin zur beleuchtung und wasser. und sollte es doch mal weiter weg gehen, dann schlafe ich mit frau und hund im hotel. das nur mal meine erfahrung. ich kenne auch camper, die auf das zelt schwören, weil sie damit ein großes stück freier sind. aber auch das bedarf einiges an zeit, bis man sich entsprechend ausgestattet hat. mir war die bequemlichkeit an der stelle wichtiger
Tom, da gibt es mindestens so viele Möglichkeiten wie Rad/Reifenkombis ;) Behausungen sind von der Dackelgarage bis zum beheizten Bungalow-Zelt mit Boden möglich! Der Begriff "campen" ist genauso präzise wie "Offroader". Minimale Grundausstattung ist: Schlafsack, Isomatte oder Luftmatratze, Gaskocher(chen), Wasser, Kaffee/Tee&Futter (beim Futter gibt es auch viele Meinungen&Neigungen), Tasse-Löffel-Gabel-Messer, Töpfchen für Zwei, Toilettenartikel (da ist der persönliche Bedarf auch höchst unterschiedlich) Ich bin schon oft, allerdings nur mit Rucksack und ohne Auto, auf Fernwanderwegen unterwegs gewesen und habe wochenlang nur aus einem Rucksack gelebt. Wenn Du Dein Auto mitnimmst, musst Du das Zeug nicht schleppen, das hat eindeutig Vorteile. Gear Liste für Outdoor gibbet et ganz viele bei Google, von den Minimalisten im Gewicht (wie ich) bis zum 40t WoMo. Auf jeden Fall wünsche ich Euch viel Spass in der Natur Ingo
Leihe dir für so ein Wochenende mal einen QEK-WW für 20-50,—€ pro Tag und teste aus ob das passt. Ist klein, für 2 Personen zum schlafen und Kaffee trinken gut. Dann kannst du ja noch ein Zelt daneben stellen und ausprobieren wo du lieber schläfst…. Ich restauriere gerade einen 1973 Tabbert 310 für genau solche We. Für den wochenlangen Urlaub habe ich noch einen Tandemachser-WW… Mal so als Denkanstoß……
aber bloss keinen klappfix. so einen hatte ich auch mal, wenn es da mal einen schauer gibt und du keine möglichkeit zum unterstellen des anhängers hast, bekommst du diesen zeltstoff nie trocken. QEK ist gut, aber auch nicht preiswert.
Der QEK ist nur ein Beispiel, wegen der Grösse und weil sie zum Mieten verfügbar sind. Ich persönlich ziehe einen Oldie ala Tabbert etc. vor. Um den zu restauerieren braucht es halt auch Zeit…., oder man zahlt mind. dasselbe für einen bereits fertig gemachten. Mein kleiner hat mich 200,—€ gekostet und bisher nochmal ca. 700,—€ für neue Dichtungen etc. Wenn ich fertig bin, hat mich das Ding vielleicht gesamt 2000,— gekostet und ist dann quasi neuwertig…. Und für kurze WE für meine Frau alleine händelbar (650KG) und durch die Grösse auch flexibel, auch was das Abstellen angeht, wenn er nicht gebraucht wird…. Und wenn ich es richtig verstanden habe, geht es in erster Linie ja wohl um Kurztrips… Für längere Urlaube wäre er mir zu klein, oder eben mit einem Zelt vergleichbar, halt mit festem Dach, ohne klamme Klamotten etc. ……
Ich mache mit einem Dachzelt immer wieder gute Erfahrungen (Die kann man auch mieten). Vorteile: Langstreckentauglich keine Einschränkungen durch den Anhänger (Länge, Rangieren, kleine Straßen in verschlafenen Dörfern) Die Wahl des Stellplatzes ist fast unabhängig vom Untergrund und Schräglage (Im Gegensatz zu einem Zelt) Klamotten usw. verbleiben in der Regel im Fahrzeug und werden meistens nicht klamm. Auf- und Abbauzeit? Das ist stark vom Zelt und der Übung abhängig aber ich bin im Urlaub und nicht im Wettkampf, daher zweitrangig. Das Gefühl, dass man nicht auf der Erde schläft, ist nicht zu unterschätzen. Je nach Dachzelt kann man trotz Aufbau den Stellplatz wechseln (Hab ich aber noch nie gemacht). Sehr unabhängig: das Gefühl von Freiheit und Autonomie empfinde ich als sehr gut. Trennung von Schlafplatz und allem anderen je nach persönlicher Vorliebe auch normale Federdecken Nachteile: Die Anschaffung ist völlig überteuert. Wenn sich der Hund im Auto oder ein Mitschläfer bewegt, wackelt alles. Keine Standorttreue - Mit einem Zelt oder WW kann man tageweise an einem Standort bleiben und mit dem Fahrzeug Sternfahrten unternehmen oder Brötchen holen, das Dachzelt muss immer mit. => Alternative: https://motocrossadvice.com/tools/dirt-bike-hitch-carrier/ Heizung ist umständlich aber mit ca. 500 € preiswert und leicht zu ersetzen => eBay Kleinanzeigen | Kostenlos. Einfach. Lokal. Im Zelt oder WW habe ich immer den Eindruck einer gewissen Intimsphäre. Diese hat man bei der Nutzung eines Dachzeltes weniger. aber, danach hast Du ja gar nicht gefragt Tatsächlich war ich mal 2 Wochen im Urlaub und mangels Platz im Fahrzeug auf "Minimalismus-Camping": Zelt ISO-Matten und Luftmatratzen Schlafsack Rottweiler Kochgeschirr Toilettenartikel Hundefutter für 14 Tage Bekleidung, Badesachen, Das geht sehr gut und man stellt fest, wie wenig eigentlich wirklich notwendig ist. In der Nachbetrachtung gab es nichts, was mir wirklich gefehlt hat.
Hi, nach 2x Community-Treffen und 1x Jeep Festival mit Dachzelt-Anhänger habe ich auch die Entscheidung getroffen, einen älteren, kompakten Wohnwagen zu kaufen. Wie es sich für einen Jeeper gehört, wurde zuerst das Bett höher gelegt. Was sprach für den Wohnwagen: Gerade im September im Mammutpark störte das Kondenswasser im Zelt. Angenehmer Nebeneffekt ist das Bad im Wohnwagen, wenn man im Herbst/Winter zum Offroaden in Frankreich ist. Auch die Tour in die Westalpen war letztes Jahr mit dem Wohnwagen angenehmer als 2 Jahre vorher mit Zelt. Wobei ich für Hardcore Touren z.B. in die Karpaten noch eine QuickUp Zelt habe.
Okay, Zelt ist dann raus. feucht und Klamm ist nichts für die alten Knochen. Da spielt auch Frauchen nicht mit. Ich habe mir in der Vergangenheit auch schon einige ältere und günstige Wohnwagen angeschaut. Das war aber eigentlich nur Schrott oder faulige Schimmelbuden mit Löcher im Holzboden. Und für die anderen Kisten, die zwar fahrbereit aber verwohnt sind, werden utopische Summen aufgerufen. Ich sitze ja an der Quelle für Ersatzteile, Know how und das richtige Werkzeug ist auch da. Gasleitungen, Wasserversorgung, Dach und Seitenfenster, Heizungen etc. Leider fehlt mir der Platz zum Schrauben, Basteln und Abstellen.
Meinst du sowas : Ein Neuwagen, den es noch gar nicht gibt. Die meisten Vermieter in meinem Umfeld vermieten nur ab 6 Tage. Für den Preis kann ich auch in eine Pension.
So war ich in den letzten Jahren im September in den Alpen unterwegs und das ist mein Bett beim Forumstreffen.
Schau mal, als Beispiel: Gerade bei #eBayKleinanzeigen gefunden. Wie findest du das? Qek junior Wohnwagen mieten/leihen ab 20 Euro DDR So was in der Art findest du bei Klein…….. verteilt auf BRD ohne Ende