ATG Ölstand 45 RFE

Diskutiere ATG Ölstand 45 RFE im JEEP Grand Cherokee WJ / WG Forum im Bereich Grand Cherokee; Hallo zusammen, ich habe bei meinen WJ ATG Öl und Filter gewechselt.Im Handbuch steht: VORGEHENSWEISE ZUM PRÜFEN DES FLÜSSIGKEITSSTANDS Das...

  1. #1 RunningBull, 03.04.2012
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    Hallo zusammen,
    ich habe bei meinen WJ ATG Öl und Filter gewechselt.Im Handbuch steht:
    VORGEHENSWEISE ZUM PRÜFEN DES
    FLÜSSIGKEITSSTANDS
    Das Getriebe besitzt einen Peilstab zum Prüfen des
    Flüssigkeitsstands. Dieser befindet sich rechts vom
    Motor. Vor dem Herausziehen den Peilstab gründlich
    sauberwischen.
    Der Drehmomentwandler wird in den beiden Wählhebelstellungen
    P (Park) und N (Leerlauf) gefüllt.
    Wählhebel in Stellung P (Parken) bringen, damit die

    Füllstandkontrolle einwandfreie Werte ergibt.
    Das
    Fahrzeug muß auf ebenem Untergrund stehen,
    und der Motor muß mindestens eine Minute mit

    Leerlaufdrehzahl laufen.
    Bei normaler Betriebstemperatur
    (ca. 82°C oder 180°F) muß der Flüssigkeitsstand
    am Peilstab im Bereich HOT (schraffierter

    Bereich) ablesbar sein. Bei einer Flüssigkeitstemperatur


    von 21°C (70°F) muß der Flüssigkeitsstand

    etwa auf Höhe der mit COLD (kalt) gekennzeichneten




    Bohrung im Peilstab liegen.
    Jetzt habe ich bis max.cold aufgefüllt,und so gemessen wie beschrieben ( Peilstab mit vier löcher ).
    Nachdem ich jetzt eine Strecke gefahren bin ( er schaltet sauber,1a ) wollte ich mal messen ob der Ölstand stimmt.
    Nun als ich gemessen habe,war der Stand immer noch beim obersten Loch ( evtl. etwas mehr) cold,obwohl die Ölwanne heiß ist.:achselzuck
    Habe ich jetzt noch zu weinig drin?
    Im Handbuch steht: Bei Filterwechel 4,7 l ! Ich habe schon 5,2 liter drin.
    Ab wann sollte der Stand bei hot stehen?


    Vielen Dank im vorraus
     
  2. #2 Allradler, 03.04.2012
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    Hier die Beschreibung aus dem TSM :pfeiffen

    FÜLLSTAND DER FLÜSSIGKEIT PRÜFEN
    Ein zu niedriger Füllstand der Getriebeflüssigkeit
    kann zu verschiedenen Störungen führen, da die
    Ölpumpe zusammen mit der Getriebeflüssigkeit auch
    Luft ansaugt. Wie in jedem Hydrauliksystem führen
    Lufteinschlüsse zu einem Aufschäumen der Flüssigkeit.
    Dadurch baut sich der Betriebsdruck zu langsam
    auf und ist insgesamt niedriger als
    vorgeschrieben.
    Bei falscher Befüllung kann auch zuviel Flüssigkeit
    im Getriebe eingefüllt sein. In diesem Fall wird
    die Flüssigkeit durch die Zahnräder schaumig
    geschlagen, was letztlich zu ähnlichen Störungen
    führt wie ein zu niedriger Füllstand.
    In beiden Fällen können Luftblasen im Öl zur
    Überhitzung und/oder Oxidation und Verharzung der
    Getriebeflüssigkeit führen. Dies kann die normale
    Funktion von Ventilen, Kupplungen und Druckspeichern
    beeinträchtigen. Schaumbildung kann auch
    zur Folge haben, daß Getriebeflüssigkeit aus der
    Entlüftungsöffnung austritt und fälschlicherweise für
    ein Leck gehalten wird.
    Neben dem Füllstand ist auch der Zustand der
    Flüssigkeit zu prüfen. Wenn die Flüssigkeit verbrannt
    riecht und mit Metallspänen oder Kupplungsabriebpartikeln
    verunreinigt ist, muß das
    Getriebe komplett überholt werden. Daher ist die
    Flüssigkeit am Peilstab sorgfältig auf ihren Zustand
    zu prüfen. Falls Zweifel über den einwandfreien
    Zustand aufkommen, eine Probe ablassen und eingehend
    prüfen.
    Nach der Prüfung den Peilstab wieder vollständig
    hineinstecken, um dem Eindringen von Wasser und
    Schmutz vorzubeugen.
    Der Füllstand der Getriebeflüssigkeit ist mindestens
    einmal alle sechs Monate zu prüfen.
    VORGEHENSWEISE ZUM PRÜFEN DES
    FLÜSSIGKEITSSTANDS
    Das Getriebe besitzt einen Peilstab zum Prüfen des
    Flüssigkeitsstands. Dieser befindet sich rechts vom
    Motor. Vor dem Herausziehen den Peilstab gründlich
    sauberwischen.
    Der Drehmomentwandler wird in den beiden Wählhebelstellungen
    P (Park) und N (Leerlauf) gefüllt.
    Wählhebel in Stellung P (Parken) bringen, damit die
    Füllstandkontrolle einwandfreie Werte ergibt. Das
    Fahrzeug muß auf ebenem Untergrund stehen,
    und der Motor muß mindestens eine Minute mit
    Leerlaufdrehzahl laufen. Bei normaler Betriebstemperatur
    (ca. 82°C oder 180°F) muß der Flüssigkeitsstand
    am Peilstab im Bereich HOT (schraffierter
    Bereich) ablesbar sein. Bei einer Flüssigkeitstemperatur
    von 21°C (70°F) muß der Flüssigkeitsstand
    etwa auf Höhe der mit COLD (kalt) gekennzeichneten
    Bohrung im Peilstab liegen.
    HINWEIS: Motor und Getriebe sind vor dieser Prüfung
    auf normale Betriebstemperatur zu bringen.
    (1) Motor anlassen und Feststellbremse anziehen.
    (2) Getriebe für ca. zwei Sekunden auf D schalten.
    (3) Getriebe für ca. zwei Sekunden auf R schalten.
    (4) Wählhebel des Getriebes auf P stellen.
    (5) DRB IIIt-Handtestgerät anschließen und
    Getriebe auswählen.
    (6) Fühler wählen.
    (7) Getriebetemperaturwert ablesen.
    (8) Öltemperaturwert mit dem Diagramm vergleichen.
    (9) Füllstand der Getriebeflüssigkeit berichtigen,
    bis die im Diagramm angegebenen Werte erreicht
    werden.
    HINWEIS: Nach dem Einfüllen von Flüssigkeit in
    das Getriebe mindestens zwei Minuten warten, bis
    die Flüssigkeit durch das Einfüllrohr vollständig in
    das Getriebe gelaufen ist, und erst dann den Flüssigkeitsstand
    erneut prüfen.



    Viel Spass
     
  3. #3 RunningBull, 03.04.2012
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    Vielen dank,

    aber das hilft mir nicht weiter.Das Handbuch mit den selben Text habe ich selber;-).
    Das Problem was ich habe ist,das wenn ich die angegebene Menge einfülle nicht das einzeigt was es soll.
    Jetzt habe ich schon 5,5liter und möchte nicht zuviel einfüllen.Laut Handbuch kommen 4,7liter rein.
    Habe ihn warm gefahren,und jetzt ist der stand etwas über cold.Kann ich dann solange einfüllen bis es an hot ist?
    Wann habe ich die Betriebstemperatur erreicht? Normal reichen doch 5 km oder?
     
  4. #4 Stefan ZG, 03.04.2012
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    Ich denke 5 Km reichen nicht. Ich würd mal zwischen 10 und 20 sagen, dann bist Du auf der sicheren Seite
     
  5. #5 RunningBull, 03.04.2012
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    Also der Ölstand ist jetzt etwas über cold,die Ölwanne ist gut warm bis hot.
     
  6. #6 SittingBull, 03.04.2012
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    Mind. 20-30 km fahren - dann messen. Ist die sichere Variante.
     
  7. #7 RunningBull, 03.04.2012
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    Danke für deine Info.Werde jetzt mal ne Runde fahren.

    Habe jetzt mal die leeren Dosen mit dem alten Öl aufgefüllt,was noch davon übrig ist:genau ( teilweise wurde es aufgesaugt). Jetzt habe ich die gleiche Menge reingefüllt.
    Fahre jetzt mal und prüfe dann nochmal.
    Habe bis jetzt ca. 5,7 liter drin.

    edit:
    Für was braucht man dann ein Werkstatthandbuch wenn die Angaben ( 4,7 liter) nicht stimmen :achselzuck
     
  8. #8 Bananaboatjoe, 03.04.2012
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    Hi!

    Bei meinem ersten ATG-Ölwechsel sind damals 7-8 Liter reingegangen bis ich das Level auf die obere Markierung (HOT) bringen konnte. Habe mich damals auch sehr gewundert :nachdenklich

    Meine Werkstatt hat mir damals geraten mich an der HOT-Markierung zu orientieren.

    Immer Schlückchenweise auffüllen und bissl warten bis Alles übers Rohr auch nach unten gerutscht is und dann wie beschrieben vor dem Messen schön die Gänge durchschalten.
    Dass das Fahrzeug dabei auf ner ebenen Fläche stehen sollte versteht sich von selbst...

    greetz :ciao

    der Tom
     
  9. #9 RunningBull, 03.04.2012
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    Hallo zusammen,

    vielen dank für die ganzen Infos.
    Also bei mir waren es genau 6,7 liter,bis ich nach dem warm fahren ( 25km ) den Ölstand genau zwischen min. und max. HOT hatte.
    Also in diesen Fall sind die Angaben im Werkstatthandbuch voll daneben, mit 4,7 liter bei Filterwechsel:verrückt
     
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